Ziel der Arbeiten ist es zum einen, grundlegende Lebensprozesse zu untersuchen und die Rolle der daran beteiligten Proteine aufzuklären. Zum anderen geht es aber auch darum, nach „Leitstrukturen“ für die Entwicklung neuer Medikamente oder verbesserter Pflanzensschutzmittel zu fahnden – Molekülen also, von denen man aufgrund gezielter biologischer Tests weiß, dass sie eine spezifische Wirkung im jeweiligen Organismus haben und aus denen sich mit Hilfe kleiner chemischer Veränderungen ein marktfähiger Wirkstoff entwickeln lässt.
Erstmals sind an der Forschungsinitiative nicht nur Wissenschaftler von Max-Planck-Instituten und Universitäten beteiligt. Vielmehr bringen zudem mehrere Pharmaunternehmen sowohl Fördermittel als auch eigenes Know-how mit ein.
Der Vorteil der bislang einzigartigen Allianz: Auch wenn der Schwerpunkt der Arbeiten auf der Grundlagenforschung liegt, können die Bedürfnisse der Anwender schon von Beginn an in die Projekte einfließen. Und sollte sich später ein Wirkstoff tatsächlich als Renner erweisen, sind die potentiellen Lizenznehmer gleich mit im Boot.
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