Alex Bird erhält DFG Grant

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11 April 2018

Für das Projekt “Molekulare Grundlage der Clathrin-vermittelten Stabilisierung von Mikrotubuli während der Chromosomensegregation“ erhält Alex Bird den Research Grant der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Über 3 Jahre wird das Projekt mit Mitteln in Höhe von 421.350 Euro finanziert. Die Bird Gruppe plant Methoden und Aspekte der Zellbiologie, Proteinbiochemie und der biochemische Rekonstitution zu kombinieren, um zu adressieren, wie während der Mitose die Stabilität der Mikrotubuli reguliert wird.


Während der Mitose ist die präzise Regulation der Mikrotubulidynamik und -stabilität für die fehlerfreie Trennung der Chromosomen und die Stabilität des Genoms entscheidend. Eine in Krebszellen oft auftretende Hyperstabilität der Mikrotubuli während der Mitose induziert Fehler bei der Trennung der Chromosomen und damit Chromosomeninstabilität (CIN), beides wichtige Faktoren, die die Tumorprogression vorantreiben können. In einer vor Kurzem veröffentlichten Studie hat die Gruppe ein Mikrotubuli-stabilisierendes Protein, GTSE1, identifiziert und den Stabilisierungsmechanismus sowie den Einfluß seiner häufig vorkommenden Deregulation auf die chromosomale Instabilität (CIN) von Krebszellen aufgedeckt.

Basierend auf dieser Arbeit will die Gruppe die Rolle von Clathrin, ein Protein, das an der Einstülpung von Zellmembranen und der Bildung von Vesikeln beteiligt ist, bei der Stabilisierung von Mikrotubuli zur Sicherstellung der Chromosomensegregation näher untersuchen. Damit soll ein genauerer Einblick in die Regulation der Mikrotubulistabilität während der Mitose und die Deregulierung in Krebszellen gewonnen werden.


JJ/AB



 
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