Julian von der Ecken erhält
Otto-Hahn-Medaille


< Zurück





Auf der 68. Jahresversammlung der MPG wurde Julian von der Ecken als Nachwuchswissenschaftler mit der Otto-Hahn-Medaille für die Strukturaufklärung der Muskelbestandteile geehrt.

26 Juni 2017

Bis heute fehlen uns hochaufgelöste Strukturen der beteiligten Muskelproteine während ihrer Interaktion miteinander. Dr. rer. nat. Julian von der Ecken, Postdoc in der Gruppen von Prof. Dr. Stefan Raunser, hat während seiner Doktorarbeit einen Teil dieser Strukturen mit Hilfe der Kryo-Elektronenmikroskopie aufgeklärt und die Foschungsergebnisse in der renommierten Fachzeitschrift Nature in zwei Artikeln veröffentlicht. Für diese besondere Leistung erhielt er zusammen mit einer kleinen Anzahl von Nachwuchswissenschaftlerinnen und –wissenschaftlern auf der diesjährigen Jahresversammmlung der Max-Planck-Gesellschaft in Erfurt die Otto-Hahn-Medaille.

Es ist eine lange Tradition, dass diese Preisträgerinnen und Preisträger im Rahmen der Jahresversammlung und in Anwesenheit aller Mitglieder der Max-Planck-Gesellschaft geehrt werden. Die Otto-Hahn Medaille ist mit einem Anerkennungsbetrag von 7.500 Euro verbunden und soll die jungen Wissenschaftler in ihrem Bewusstsein für ihre eigenen Fähigkeiten stärken, und sie ermuntern, ihren eigenen Weg zu finden.

„Strukturanalyse an Biomolekülen ermöglicht es mir, Proteinstrukturen als Erster zu visualisieren und ihre Architektur zu entschlüsseln. Kombiniert mit der Etablierung modernster Technologien und Methoden, wie sie in der Kryo-Elektronenmikroskopie benötigt werden, ist das Forschungsfeld eine faszinierende Herausforderung für mich, die mich kontinuierlich vorantreibt. Ich möchte noch versuchen, Zwischenzustände der Muskelproteine während der Interaktion strukturell aufzuklären.“ (Julian von der Ecken)

JJ



 
loading content