Chemical Genomics Centre (CGC) startet in die dritte Förderperiode


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Die Max-Planck-Gesellschaft startet zusammen mit AstraZeneca, Merck und Pfizer in die dritte Förderrunde des Chemical Genomics Centres (CGC). Dieses Modellbeispiel für die erfolgreiche Zusammenarbeit und Partnerschaft zwischen akademischer Welt und Industrie zielt auf eine Beschleunigung wissenschaftlicher Innovationen ab.

08 November 2018

Das Chemical Genomics Centre (CGC) wurde 2005 von der Max-Planck-Gesellschaft und einigen Industriepartnern unter der Leitung von Prof. Dr. Dr. h.c. Herbert Waldmann, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie (MPI) in Dortmund, gegründet. (www.cgc.mpg.de)

Das CGC geht schwierige wissenschaftliche Probleme im Bereich der chemischen Biologie an, und untersucht und überprüft modernste aber auch risikoreiche Forschungsansätze, um eine langfristige translationale Wissenschaft zu schaffen.

Dazu gehören auch die Entwicklung innovativer chemischer Methoden, neuartiger Methoden in der Biologie als auch Testmethoden, sowie das Setzen neuer Ziele. Im Verlauf der ersten beiden Förderperioden (CGC I: 2005-2010; CGC II: 2012-2017) wurde an 69 Forschungsprojekten gearbeitet, erschienen 193 Publikationen und wurden sieben Patente angemeldet. Das CGC stellt einen „Talent-Inkubator“ für junge Wissenschaftler dar – ein Sprungbrett auf dem Weg zu renommierten Positionen im akademischen Bereich und der Industrie. Es bietet Doktorandinnen und Doktoranden sowie PostDocs einen überaus wichtiges Arbeitsumfeld für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

Mit dem Ziel diese erfolgreiche wissenschaftliche Verbundinitiative zu erhalten, beginnt eine weitere 5-jährige Förderperiode (CGC III: 2018-2023) offiziell am 19. Oktober 2018.

Das CGC III festigt die Zusammenarbeit zwischen der MPG und der pharmazeutischen Industrie. Die früheren Sponsoren AstraZeneca und Merck werden nun von Pfizer als drittem Partner verstärkt.

Das Konsortium des CGC III wird vier exzellente Gruppenleiter und deren Forschungsteams finanzieren. Angesiedelt werden die Forschungsgruppen in Räumlichkeiten in direkter Nachbarschaft zum MPI für molekulare Physiologie, wo sie von dem sich stetig weiter entwickelnden Dortmunder Science Hub und der wissenschaftlichen Expertise der Industriepartner profitieren.

Zurzeit sind Dr. Peter ‘tHart und Peng Wu die Gruppenleiter, deren Arbeit durch das CGC gefördert werden wird.

 
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