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Stefano Maffini, Projektgruppenleiter in der Abteilung Mechanistische Zellbiologie


Woran arbeitest Du?

Ich untersuche die Zellteilung und die Kontrollmechanismen, die ihren fehlerfreien Ablauf garantieren.


Warum bist Du Wissenschaftler geworden?

Es war keine bewusste Entscheidung, Wissenschaftler zu werden oder gar ein aktiver Prozess. Ich folgte nur meiner Neugier für die Biologie des Lebens.


Was weckte Dein Interesse an den Naturwissenschaften?

Das Entscheidende war ein Projekt von dem ich in meinem letzten Jahr an der Universität gehört hatte. Es war der erste proteomische Ansatz zur Herstellung eines Impfstoffs. Diese Forschungsarbeit hat mich so sehr begeistert, dass ich kurzer Hand den Leiter des Projekts kontaktierte und ihn wunderlicherweise überzeugen konnte, mir einen Job zu geben.


Wie bist du nach Dortmund gekommen?

Es gab zwei Gründe für die Entscheidung. Zum einen bin ich meinem Mentor, Prof. Musacchio, gefolgt, als er den Ruf als Direktor am MPI in Dortmund erhielt. Und zum anderen wollte ich mir die Chance nicht entgehen lassen, an einem Max-Planck-Institut arbeiten zu können.


Wie gefällt es Dir am Institut?

Mir gefällt Vieles hier ... die ausgezeichnete Qualität der Wissenschaft, mit großartigen Wissenschaftlern zusammen arbeiten zu können, von denen ich tagtäglich Neues lernen kann. Zudem schätze ich die lockere Atmosphäre und natürlich die einmalige Infrastruktur die uns hier am Institut geboten wird.


Was treibt Dich an?

Die tägliche Herausforderung, vor die mich meine Neugierde stellt und die vielleicht naive Vorstellung, dass meine Arbeit möglicherweise einen kleinen Teil zu einem wissenschaftlichen Durchbruch beitragen kann.


Hast Du ein wissenschaftliches Vorbild? Wenn ja, wen?

Ich hege eine große Bewunderung für den Nobelpreisträger Paul Nurse; seine Wissenschaft ist faszinierend und sein Sinn für Humor ist fantastisch.


 
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