Christos Gatsogiannis erhält W3 Professur an der WWU Münster

1. September 2020

Dr. Christos Gatsogiannis, Projektgruppenleiter in der Abteilung Strukturbiochemie am Max-Planck-Institut für molekulare Physiologie (MPI), hat einen Ruf als Professor für Elektronen-Tomographie nanostrukturierter Systeme an das neue „Center for Nanoscience“ der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erhalten. Als Strukturbiologe hat er in seiner Zeit am MPI maßgeblich zur Aufklärung einer Vielzahl von biomedizinisch relevanten Biomolekülen wie den bakteriellen Toxinen beigetragen.

„Nach zehn Jahren und vielen wissenschaftlicher Abenteuern und Erinnerungen verabschiede ich mich mit gemischten Gefühlen. Es war ein Privileg hier zu Arbeiten und ich bin sehr dankbar für die große Unterstützung aus allen Bereichen, wie den IT Services, der Verwaltung, dem Facility Management, den wissenschaftlichen Services und vielen mehr. Dank der großen Unterstützung meines Mentors, meiner KollegInnen und meinem fantastischen Team, konnte ich mich hier wissenschaftlich enorm entwickeln und meine Projekte vorantreiben. Ich sehe nun mit großer Erwartung dem nächsten Schritt auf meiner wissenschaftlichen Reise entgegen. Das MPI wird mit mir aber einen guten Freund an der Universität Münster haben“, verabschiedet sich Christos vom MPI Dortmund. 

Wir wünschen Christos alles Gute in Münster und weiterhin viel Erfolg auf seinem wissenschaftlichen Karriereweg.

Zur Person

Seine Doktorarbeit hat Christos Gatsogiannis 2009 bei Prof. Dr. J. Markl an der Universität in Mainz mit Auszeichnung abgeschlossen. Von 2010 bis 2015 war er zunächst Postdoktorand in der Gruppe von Prof. Dr. Stefan Raunser am MPI in Dortmund. Seit 2016 ist er Projektgruppenleiter in der Abteilung Strukturbiochemie. Für seine überragende Forschungsarbeit wurde er 2018 mit der Dortmund Biomedizin-Preis ausgezeichnet. Seine Gruppe arbeitet an den Mechanismen des peroxisomalen Proteinimports und der Struktur von porenformenden Neurotoxinen.

Zur Redakteursansicht